Langlaufsaison eröffnet

Nachdem es jetzt schon diese „Unmengen“ an Schnee herunter gehaut hat, grub ich heute die dünnen Latten im Keller aus. Als ich die Ski unter den Haxn hatte, stellte ich fest, dass es eher weniger laufen als viel mehr stolpern wird. Aber das legt sich ja bekanntlich gegen Ende des Winters. Zweites Manko war die Wahl des klassischen Laufstils, es stellte sich nämlich raus, dass diese „Unmengen“ Schnee für eine anständige Spur nicht ganz reichten. Aber auch dieses Problem löst sich gegen Ende der Saison – meistens jedenfalls.

 

Die Erste echte Cyclocross Fahrt…

…ist nun auch Geschichte. Das Rad von Haken genommen und auf einer meiner altbekannten CX-Strecken ging es ein bisschen zaghaft los. Die Umstellung von Schönwetter- auf Schlechtwetterradler und dann das Gerumpel und Gerutsche über die Hindernisse ohne Federung und auf schön schmalen Reifen brauchte eine kurz Einfahrzeit. Neu waren die Laufräder. Reifen ohne Schlauch und unter 2 bar Druck – Grip im Quadrat! Nur auf Asphalt war es nicht ganz so toll, oder war die eine Kurve zu rasant angefahren? Wurscht, Hauptsache Spass!

Season End Activity

Nach dem ich meinen Oberschenkelmuskel mit einer Wurzel maltretiert habe -es fühlt sich so an, als ob man ausgerutscht und auf einer Black Roll gelandet ist, habe ich mit meinen Betätigungen zum Saisonende begonnen. Das heißt, langsam hoch und versuchen schnell runter zu kommen. Da kam mir der Ausflug in den Vinschgau gerade recht. Der Oberschenkel hielt durch, es staubte endlich mal richtig und es gab Wein – so soll´s sein!

Nach dem Ende der Marathon-Saison

Am Wochenende fand für mich das letzte Marathonrennen des Jahres statt. Zeit für eine kleine Nachbereitung: In meinem radsportlichen Rentenalter waren es harte Wettkämpfe, die ihre Höhepunkte auf den Strecken in Kirchberg und Ischgl fanden. Diese beiden Rennen liefen einfach nur perfekt. Auch mit den restlichen Wettkämpfen in Wörgl, Glurns, Oberammergau und Furtwangen bin ich sehr zufrieden. Hauptsache spaßig wars! Furtwangen war zusätzlich ein amüsanter Familienaufflug und Start im Team SSS Siedle. Schaut´s euch noch die Bilder von den Marathons an.

 

Schwarzwald Bike Marathon

Aus 120 km und 3100 Höhenmeter bestand die Aufgabe in Furtwangen. Das Höhenprofil glich einem Sägeblatt. Da um 7:00 Uhr Start war, rollte ich im Dunkeln zur Startaufstellung – dem unerwarteten Hotelwechsel sei Dank. Es war anfangs saukalt. Das permanente Auf und Ab und die flachen Bolzpassagen forderten Haxn und den „Aero“-Rücken. Meine Attacken beschränkten sich auf die Abfahrten. Und in einer solchen gelang es mir sogar die Gruppe zu sprengen. Am Ende sprengte ich mich dann fast selbst. Nach knapp 5 Stunden sprang ein 7. Gesamtrang und der 4. Rang in der ersten AH-Klasse raus. War ein nettes Wochenende.

Das Bad Boy Image pflegen!?

Letztes Wochenende war es gut, ein Spannungsfeld am Herbstfest in Rosenheim zu verlassen. Auf einmal war ich in besagtem Feld mit drin. Wurscht, das wird als Bayern-Culture abgehakt. Heute sind wir aus unserem Hotelzimmer in Furtwangen geflogen! Wir machten den Eindruck, als müsste man Angst um die Zimmereinrichtung haben. Und im Nachgang kann ich es „total“ verstehen, man nimmt ja nicht einfach die Fahrräder mit aufs Zimmer, nein, nein, nein… :-))

Das 29er Ritzel wieder getestet

Die neue Übersetzung am Rennrad muss sich amortisieren. Also suchte ich mir den Anstieg von Brannenburg zur Waller Alm am oberen Sudelfeld aus. Die erste Übung war die Rampe zum Tunnel hoch, kein Problem! Bist zur Rosengasse rollte es. Ab da wurde bisweilen ambitioniert, bis Grafenherberg geht mal eine schöne Rampe her und danach ich dann eher alles Rampe. Ganz besonders das letzte Stück der neuen Straßenführung! Fazit: Die 13 km und 1000 Höhenmeter bin ich schon schneller gefahren, dafür noch nie lockerer… to be continued!