Wenn der Körper nix hergibt

Mein Immunsystem ist schon seit Dezember sehr mimosenhaft eingestellt. Dem muss ich natürlich meine ganze körperliche Ertüchtigung unterordnen. Das ganze könnte man als Intervall-Start bezeichnen. Mit dem Training beginnen, dann Zwangspause, wieder beginnen, wieder Zwangspause… Dann passe ich eben meinen Helm ganz perfekt für die warme Jahreszeit an.

Auf der legendären Route 36

Am Samstag explorierte (super Wort!) ich die Loipe in der Jachenau. Dort schien die Sonne und die Spur machte Lust auf mehr. Am nächsten Tag kam dann die Route 36 in Bayrischzell unter die schmalen Latten. 36 km bei zum Schluss sulzigem Schnee waren dann schon wieder was zum Abgewöhnen. Und heute das ganze gaaanz trainingwissenschaftlich aufs Radl umgesetzt. Taataaaa! Und das war auch gleich der erste Dreierblock in diesem Jahr. Es geht aufwärts.

Schell den Wallberg hoch

Nachdem meine Felle in den Genuss eines neuen Klebers gekommen sind, hab ich mein Skitourenzeug zusammengepackt und wollte schnell den Wallberg hoch. Bis auf die Autofahrt und Parkplatzsuche lief das alles auch ganz schnell. Das Treiben auf dem Parkplatz zu beobachten amüsierte mich aber fast mehr als die Tour an sich. Autofahren im Schnee ist halt Glückssache! Bergab fehlte mir leider ein bisschen die Geschmeidigkeit. War einfach zu spät dran und musste mich meist mit der Buckelpiste zufrieden geben. Ist eben auch Glückssache.

Heute ganz klassisch!

Nach dem es jetzt schon wieder „Unmengen“ an Schnee her gehauen hat, hab ich mich ein weiteres Mal in die klassische Spur getraut. Und ich musste feststellen: Wenn noch so ein Wintereinbruch kommt, ist die Loipe perfekt! Außerdem war die Spur ziemlich schnell, was mich ein Stück weit verleitete die moderne norwegische Stolpertechnik heute weniger oft anzuwenden. Stattdessen fühlte es sich nach Björn Dählie an. Die Schnittgeschwindigkeit sagte dann doch was Anderes.

Langlaufsaison eröffnet

Nachdem es jetzt schon diese „Unmengen“ an Schnee herunter gehaut hat, grub ich heute die dünnen Latten im Keller aus. Als ich die Ski unter den Haxn hatte, stellte ich fest, dass es eher weniger laufen als viel mehr stolpern wird. Aber das legt sich ja bekanntlich gegen Ende des Winters. Zweites Manko war die Wahl des klassischen Laufstils, es stellte sich nämlich raus, dass diese „Unmengen“ Schnee für eine anständige Spur nicht ganz reichten. Aber auch dieses Problem löst sich gegen Ende der Saison – meistens jedenfalls.

 

Die Erste echte Cyclocross Fahrt…

…ist nun auch Geschichte. Das Rad von Haken genommen und auf einer meiner altbekannten CX-Strecken ging es ein bisschen zaghaft los. Die Umstellung von Schönwetter- auf Schlechtwetterradler und dann das Gerumpel und Gerutsche über die Hindernisse ohne Federung und auf schön schmalen Reifen brauchte eine kurz Einfahrzeit. Neu waren die Laufräder. Reifen ohne Schlauch und unter 2 bar Druck – Grip im Quadrat! Nur auf Asphalt war es nicht ganz so toll, oder war die eine Kurve zu rasant angefahren? Wurscht, Hauptsache Spass!

Nach dem Ende der Marathon-Saison

Am Wochenende fand für mich das letzte Marathonrennen des Jahres statt. Zeit für eine kleine Nachbereitung: In meinem radsportlichen Rentenalter waren es harte Wettkämpfe, die ihre Höhepunkte auf den Strecken in Kirchberg und Ischgl fanden. Diese beiden Rennen liefen einfach nur perfekt. Auch mit den restlichen Wettkämpfen in Wörgl, Glurns, Oberammergau und Furtwangen bin ich sehr zufrieden. Hauptsache spaßig wars! Furtwangen war zusätzlich ein amüsanter Familienaufflug und Start im Team SSS Siedle. Schaut´s euch noch die Bilder von den Marathons an.

 

Das Bad Boy Image pflegen!?

Letztes Wochenende war es gut, ein Spannungsfeld am Herbstfest in Rosenheim zu verlassen. Auf einmal war ich in besagtem Feld mit drin. Wurscht, das wird als Bayern-Culture abgehakt. Heute sind wir aus unserem Hotelzimmer in Furtwangen geflogen! Wir machten den Eindruck, als müsste man Angst um die Zimmereinrichtung haben. Und im Nachgang kann ich es „total“ verstehen, man nimmt ja nicht einfach die Fahrräder mit aufs Zimmer, nein, nein, nein… :-))