Engadin Bike Giro, die Dritte

Die finale Etappe mit 66 km und 2300 Höhenmeter stand noch zwischen mir und dem Sieg in der Gesamtwertung. Der Verlauf der Etappe war ähnlich wie gestern, ab der Hälfte der Strecke konnte ich mich von den Konkurrenten lösen und der Tages- und Gesamtwertung gewinnen. Nette Veranstaltung, anspruchsvolle Strecken, ich war in meinem Element!

Engadin Bike Giro, die Zweite

Heute ging es ans Eingemachte. 76 km und 2200 Höhenmeter und das Ganze mit hohem Single Trail Anteil. Von St. Moritz nach Morteratsch und zurück verwaltete ich meinen Vorsprung, im langen, teils technischen und steilen Anstieg zur Corviglia fuhr ich einen guten Rhythmus und konnte meinen Vorsprung in der Gesamtwertung ausbauen. Trotzdem hart erkämpfter Sieg.

Prolog

Pünktlich um 13:11 ging für mich der Engadin Bike Giro los. Start war auf der Corviglia auf 2500 Metern. Es ging über den WM Trail bergab bis St. Moritz und wieder hoch nach Salastrains. Dann durfte ich lange auf dem Hot Seat warten und hoffen, dass die Zeit in meiner Altersklasse stand hält. Und sie tat es! Morgen starte ich im Leader Jersey!

Enduro One in der Wildschönau

Am Wochenende war es soweit. Ich durfte mich das erste Mal mit dem Wettkampfformat Enduro auseinandersetzten. Samstag Training und Prolog, Sonntag dann Wettkampf. Den Prolog habe ich auch gleich versemmelt, also am Sonntag in einer hinteren Startgruppe losfahren. Vorteil: Ausschlafen! Nach dem Start ging es dann auf eine nette Runde zwischen Oberau und Niederau, wobei die Zeitwertungen auf insgesamt sechs netten Trails abgenommen wurden. Die Strecken waren trotz des Regens in gutem Zustand. Es hat Spaß gemacht, auch wenn ich anfangs richtig nervös war.

EldoRADo Bike Marathon

Letztes Wochenende habe ich mein Hardtail aus dem Keller gezerrt und entstaubt. Es war an der Zeit in Angerberg oberhalb von Wörgl das Team bei seinem Heimrennen zu präsentieren. Zu spät daheim losgefahren, das hat Stress vor dem Start verursacht. Den hab ich nach dem Start abgebaut. Vielleicht lags auch an meinem dürftigen Trainingszustand, dass es bei mir ein bisschen ruhiger im Rennen lief. Das Beste aus der Situation gemacht, 21. Rang gesamt. Dafür lief es bergab gut, wenn ich freie Fahrt hatte.

Schwarzwald Bike Marathon

Aus 120 km und 3100 Höhenmeter bestand die Aufgabe in Furtwangen. Das Höhenprofil glich einem Sägeblatt. Da um 7:00 Uhr Start war, rollte ich im Dunkeln zur Startaufstellung – dem unerwarteten Hotelwechsel sei Dank. Es war anfangs saukalt. Das permanente Auf und Ab und die flachen Bolzpassagen forderten Haxn und den „Aero“-Rücken. Meine Attacken beschränkten sich auf die Abfahrten. Und in einer solchen gelang es mir sogar die Gruppe zu sprengen. Am Ende sprengte ich mich dann fast selbst. Nach knapp 5 Stunden sprang ein 7. Gesamtrang und der 4. Rang in der ersten AH-Klasse raus. War ein nettes Wochenende.

Ischgl Ironbike

Die lange Distanz in Ischgl. Immer wieder eine nette Herausforderung. Nach zwei Wellen und nettem Trail standen 1500 Höhenmeter am Stück von Ischgl zum Greitspitz an. Und es war recht heiß, dass sich eine körperliche Dürreperiode andeutete. Nach wilder Abfahrt folgten die 1000 Höhenmeter von Samnaun zum Palinkopf. Schotter, steil, heiß. Mich zerreißt es bald, dachte ich mir am Anfang der Steigung. Aber mein Körper war für eine Überraschung gut, ich rettete mich über den Berg, kam als 14. im Ziel an und gewann sogar meine Altersklasse, jippiih!

König Ludwig Bike Cup

Oberammergau war am Wochenende das Ziel meiner Reise. Aber nicht zu den Passionsspielen. Die Passion war der MTB Marathon über 72 km und 2200 Höhenmeter. Das Wetter war suboptimal, Regen! Aber, das ist genau meins. Den Anfang des Rennens hab ich zwar verschlafen, dafür lief es zum Schluss richtig gut. Ich konnte mich auf den 3. Rang vorarbeiten. Super!

KitzAlpBike Marathon

Nachdem meine Homepage jetzt wieder funktioniert, kommt der Rennbericht vom KitzAlpBike Marathon ein bisschen später, aber er kommt! Das Rennen mit 90 km und 3800 Höhenmeter stand bei mir im Ranking ganz weit oben. Harte Streckendaten und ein paar nette Abfahrten. Es lief vom Start weg alles nach Plan, ich machte keine Fehler bei der Ernährung, bei der Taktik und Fahrtechnik auch nicht. Den Umständen entsprechend „erholt“ ging ich in den letzten Anstieg zur Ochsalm an und konnte mich am Ende des Fleckalm-Trails über den 12. Platz insgesamt und Rang zwei in meiner Klasse freuen. Ein perfekter Tag!

Foto: sportograf.com