EldoRADo Bike Marathon

Letztes Wochenende habe ich mein Hardtail aus dem Keller gezerrt und entstaubt. Es war an der Zeit in Angerberg oberhalb von Wörgl das Team bei seinem Heimrennen zu präsentieren. Zu spät daheim losgefahren, das hat Stress vor dem Start verursacht. Den hab ich nach dem Start abgebaut. Vielleicht lags auch an meinem dürftigen Trainingszustand, dass es bei mir ein bisschen ruhiger im Rennen lief. Das Beste aus der Situation gemacht, 21. Rang gesamt. Dafür lief es bergab gut, wenn ich freie Fahrt hatte.

Schwarzwald Bike Marathon

Aus 120 km und 3100 Höhenmeter bestand die Aufgabe in Furtwangen. Das Höhenprofil glich einem Sägeblatt. Da um 7:00 Uhr Start war, rollte ich im Dunkeln zur Startaufstellung – dem unerwarteten Hotelwechsel sei Dank. Es war anfangs saukalt. Das permanente Auf und Ab und die flachen Bolzpassagen forderten Haxn und den „Aero“-Rücken. Meine Attacken beschränkten sich auf die Abfahrten. Und in einer solchen gelang es mir sogar die Gruppe zu sprengen. Am Ende sprengte ich mich dann fast selbst. Nach knapp 5 Stunden sprang ein 7. Gesamtrang und der 4. Rang in der ersten AH-Klasse raus. War ein nettes Wochenende.

Ischgl Ironbike

Die lange Distanz in Ischgl. Immer wieder eine nette Herausforderung. Nach zwei Wellen und nettem Trail standen 1500 Höhenmeter am Stück von Ischgl zum Greitspitz an. Und es war recht heiß, dass sich eine körperliche Dürreperiode andeutete. Nach wilder Abfahrt folgten die 1000 Höhenmeter von Samnaun zum Palinkopf. Schotter, steil, heiß. Mich zerreißt es bald, dachte ich mir am Anfang der Steigung. Aber mein Körper war für eine Überraschung gut, ich rettete mich über den Berg, kam als 14. im Ziel an und gewann sogar meine Altersklasse, jippiih!

König Ludwig Bike Cup

Oberammergau war am Wochenende das Ziel meiner Reise. Aber nicht zu den Passionsspielen. Die Passion war der MTB Marathon über 72 km und 2200 Höhenmeter. Das Wetter war suboptimal, Regen! Aber, das ist genau meins. Den Anfang des Rennens hab ich zwar verschlafen, dafür lief es zum Schluss richtig gut. Ich konnte mich auf den 3. Rang vorarbeiten. Super!

KitzAlpBike Marathon

Nachdem meine Homepage jetzt wieder funktioniert, kommt der Rennbericht vom KitzAlpBike Marathon ein bisschen später, aber er kommt! Das Rennen mit 90 km und 3800 Höhenmeter stand bei mir im Ranking ganz weit oben. Harte Streckendaten und ein paar nette Abfahrten. Es lief vom Start weg alles nach Plan, ich machte keine Fehler bei der Ernährung, bei der Taktik und Fahrtechnik auch nicht. Den Umständen entsprechend „erholt“ ging ich in den letzten Anstieg zur Ochsalm an und konnte mich am Ende des Fleckalm-Trails über den 12. Platz insgesamt und Rang zwei in meiner Klasse freuen. Ein perfekter Tag!

Foto: sportograf.com

Ortler Bike Marathon

Am Ende des Aufenthaltes im Vinschgau stellte ich mich noch an die Startlinie des Ortler Bike Marathons. Das Ding schön als Training mitnehmen. Mangels einer Rennlizenz und sonstiger Privilegien startete ich zeitlich versetzt im hinteren Startblock. Das hieß ziemlich bald im Rennen: überholen, überholen, überholen! Trotzdem fand ich einen angenehmen Rhythmus, den ich das ganze Rennen über nicht verlor, und die Strecke mit Panoramablick und dem ein oder anderen Trail genoss. Am Ende war’s ein 55. Rang insgesamt, bei richtig gut besetztem Feld.

Foto: sportograf.com

eldoRADo Bike Marathon

Heute war es soweit. Das erste Saisonrennen stand an. Der eldoRADo Bike Marathon in Wörgl, das Heimrennen meines Teams. Dementsprechend nervös stand ich an der Startlinie der 60 km langen Strecke mit 2000 Höhenmeter. Dem ersten Berg hoch lief es wie geschmiert. Der mittlere Steckenabschnitt war geprägt von Tempobolzerei oft mit Gegenwind mit anschließend unflüssigem Single Trail. Das hat mir blöderweise im Kopf den Wind aus den Segeln genommen. Egal, der Schlussanstieg und die flowige Abfahrt rockten wieder. Der 7. Platz insgesamt und der 3. in meiner Alterklasse sind ein ordentliches Ergebnis.